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Blickpunkt der aktuellen Ausgabe

Der Blickpunkt ist ein Artikel, welcher in jeder Ausgabe erscheint. Er soll einen spannenden Einblick in die Region bieten.

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20 Jahre rekja

Rekja (Regionale Fachstelle für offene Kinder- und Jugendarbeit) feierte ihr 20-jähriges Jubiläum. Es fanden am 21. Juni 2026 zeitlich unterschiedliche Feste an den vier Standorten in Fraubrunnen, Jegenstorf, Moosseedorf und Urtenen-Schönbühl statt.
REKJA – Regionale Fachstelle für offene Kinder- und Jugendarbeit
Die rekja wurde 2006 gegründet. Die bereits existierende offene Kinder- und Jugendarbeit in Moosseedorf, Urtenen-Schönbühl und Jegenstorf fusionierten zu rekja (Regionale Fachstelle für offene Kinder- und Jugendarbeit). Durch die Fusion konnten Synergien und Möglichkeiten besser genutzt werden. 2019 schloss sich Fraubrunnen rekja an. Auch diese Gemeinde sah mehr Chancen in einer gemeinsamen Zusammenarbeit. Durch den Zusammenschluss der vier Gemeinden konnte den Kinder- und Jugendlichen auch ein grösseres Angebot zur Verfügung gestellt werden. Moosseedorf wurde zur Sitzgemeinde. In jeder Gemeinde gibt es jedoch eine Fachstelle.
Seit 6 Jahren ist der Hauptstandort der rekja im Haus der Begegnung BEMO 2025 in Moosseedorf eingemietet. Das rekja-Team besteht aus 8 Angestellten: 6 Angestellte ausgebildet in Sozialarbeit oder Sozialpädagogik und 2 Praktikanten. Jede Fachstelle der vier Gemeinden wird jeweils von einem Standortverantwortlichen betreut. Die Zielgruppe der rekja sind Kinder und Jugendliche zwischen 6 bis 20 Jahren.
Zum Auftrag der rekja gehören das Freizeitgestaltungsangebot, Beratung bei Fragen oder wenn jemand gebraucht wird zum Reden, Beziehungsarbeit, -aufbau und -führung zu Kindern und Jugendlichen, Mithilfe bei der Problemlösung u.a. bei Konflikten mit Freunden oder in der Familie, Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit, bei Bedarf Weitervermittlung an Fachstellen wie Stellenberatung, pro Juventute, etc., Partizipation der möglichen Zielgruppen, Vertreter und Befähigung von Jugendlichen, z. B. politische Gremien. Kinder beschäftigen oft Freundschaften und Familie. Bei den Jugendlichen sind die Themen Beziehungsfragen, die erste Liebe, Sekundar- und Realschule, Berufswahl, politische Fragen, Konflikte, Schulstress oder sie brauchen einfach nur jemanden, der ihnen zuhört.
Bei den Angeboten setzt das rekja-Team stark auf Partizipation der Kinder und Jugendlichen. Was wollen sie machen? Das Ausgewählte organisieren alle gemeinsam. Das kann zum Beispiel ein gemeinsames Zvieri sein, oder sonst ein Event. Zusammen mit dem rekja-Team wird der Event vorbereitet, ein Budget erstellt, der Einkauf und die Aktivitäten organisiert. Die Kinder und Jugendlichen können auch die Räumlichkeiten an den Standorten mithelfen, nach ihren Bedürfnissen zu gestalten, beispielsweise Fotowände, Wandbemalung, usw. Sie sollen sich mit dem Raum identifizieren können. Es soll ein offener Raum für Kinder und Jugendliche sein, in dem sie sich wohlfühlen. Sexistisches, rassistisches oder diskriminierendes Verhalten haben an allen Standorten nichts verloren. Doch schlechte Erlebnisse zu diesen Themen hingegen werden zusammen besprochen und aufgearbeitet. Die Fachstellen stehen für alle Kinder und Jugendliche offen, niemand wird verdrängt. Alle sind herzlich willkommen, aber nicht jedes Verhalten wird toleriert.
Rekja besteht aus 5 Pfeilern: Partizipation, Niederschwelligkeit (Angebot für möglichst alle, mit wenig Hürden), Offenheit, Sozialraumorientierung und Freiwilligkeit. Es soll ein Kontrast zur Schule sein. Alle Angebote sind freiwillig. Die Kinder und Jugendliche entscheiden, was sie machen wollen. Sie können kommen und gehen, wann sie wollen.

Angebot der rekja

Die Standorte sind mit unterschiedlichen Aktivitätsmöglichkeiten eingerichtet. Es gibt Chillmöglichkeiten, Musikanlage, Töggelikasten, Bastelmaterial, Billiardtisch, Gamingmöglichkeiten, Spiele, Tischtennistische, etc. Rekja verfügt über ein vielseitiges Angebot in den vier Gemeinden. Jede Woche von 15.30-18 Uhr findet ab der 5. Klasse an den Standorten ein Teenträff statt. Die Themen der Jugendlichen sind gefragt, aber auch Ideen und Anliegen werden besprochen: Musik, Berufswahl, Medien, Gamen, Kreativität, usw., auch nur Chillen ist möglich. Die Jugendlichen können den Teenträff mitgestalten und viel Neues entdecken. Sie können entscheiden, was sie machen wollen.
Jeden zweiten Freitagnachmittag findet von 14-17 Uhr der Kidsträff für Kinder ab 6 Jahren bis und mit 4. Klasse statt. Es ist ein offenes Treffen, bei dem oft Bastelaktivitäten oder Bewegung gefragt sind. Der Jugendträff ist alle 14 Tage während der Schulzeit der Treffpunkt für Jugendliche ab der 7. Klasse. Er findet jeweils am Freitag von 19.00-22 Uhr in Moosseedorf und Urtenen-Schönbühl statt.
Dem Modi- oder dem Jungsträff können Jugendliche ab der 4. Klasse alle 14 Tage am Mittwochabend von 18.00 bis 20.30 Uhr beiwohnen. Der Jungsträff findet in Jegenstorf statt. Das Programm wird jeweils spontan mit den Besuchern entschieden. Der Moditräff ist in Urtenen-Schönbühl. Das Programm wird jeweils frühzeitig auf dem Veranstaltungskalender der rekja aufgeschaltet. Zusätzlich gibt es einmal im Monat für alle Mädchen den ModiFriti jeweils in Moosseedorf, Fraubrunnen, Urtenen-Schönbühl und Jegenstorf von 15.00-17.00 Uhr, ein Treffpunkt, um Neues zu entdecken, spannende Gespräche zu führen und an coolen Aktivitäten teilzunehmen. Jedes Jahr wird getrennt in der letzten Herbstferienwoche ein Modi- und Jungsferienlager organisiert. Diesen Herbst werden die Mädchen nach Zürich und die Jungs auf den Beatenberg ins Lager fahren.
Der MiTräff ist ein wöchentliches Treffangebot am Mittwoch von 14.00-17.00 Uhr für alle von 6-20 Jahren. Es werden Spiele gespielt, geplaudert, gelacht, gebacken und vieles mehr.
Der rekja-Bus ist während den Ferien in den vier Gemeinden unterwegs. Vollbepackt mit Spielmaterial, dieses Jahr zum Thema Superhelden und Superheldinnen. Bei guter Laune kommen Superkräfte zum Zug, Parcours werden durchgeführt und leckeres Schlangenbrot an der Feuerstelle zubereitet.
20-Jahre-Rekja-Jubiläumsfest
Das Jubiläumsfest fand an allen Standorten statt. Gestartet wurden die Festivitäten am Vormittag in Fraubrunnen. Von 10-12 Uhr gab es dort ein kreatives Angebot. Es galt, Bilder auf Leinwand zu malen. Von 12-14 Uhr wurde in Jegenstorf beim kulinarischen Angebot Muffins und Kekse gebacken. In Urtenen-Schönbühl wurde von 14-16 Uhr Lotto gespielt. Das eigentliche Fest war von 16-22 Uhr am Hauptstandort in Moosseedorf. Es gab ein grosses Angebot an Aktivitäten. Ein besonderes Highlight war die Rollschuhdisco, die man aufgrund der Hitze in die Einstellhalle verlegte. Julien vermietete die Rollschuhe, die er zum Teil auch selbst hergestellt hat. Er selbst führte einige Tricks auf den Rollschuhen vor. Zwei Tanzshows, eine der Studio Bühne Bern, und eine der Hip-Hop Tanzgruppe der Tanzschule the link aus Jegenstorf, begeisterten das Publikum. Die Berner Band Anticrew sorgte mit ihrem Rap für musikalische Unterhaltung.
Der Weg zur Strasse säumte eine Fotogalerie mit Erinnerungsfotos von 2006-2026.Für viel Spass sorgten auch die Hüpfburg, das Fussballrodeo und der Boxautomat, an dem die Jugendlichen ihre Kräfte messen konnten. Ebenfalls entstand ein Gemeinschaftsbild, welches durch viele, kleine Quadrate entstand, die von den Kindern und Jugendlichen bemalt wurden. Kinderschminken, die Fotobox mit Requisiten waren weitere Aktivitäten. Verköstigen konnten sich die Festbesuchenden an der Mocktail-Bar mit alkoholfreien Cocktails, mit der tamilischen Spezialität Kotti Rotti, Hot-Dog und Zuckerwatte. Zum Abschluss faszinierte die Feuershow nicht nur die Kinder und Jugendlichen, sondern auch die Erwachsenen waren begeistert.
Trotz der Hitze war das Jubiläumsfest gut besucht. Die Stimmung war ausgezeichnet. Der Anlass verlief harmonisch und friedlich. Das Fest fand einen begeisterten Anklang. Alle waren froh, dass sich glücklicherweise nichts Ungefreutes ereignete. Die Veranstalter können auf ein gelungenes Jubiläumsfest zurückblicken. Besonders freuten sie sich über die Mithilfe bei der Durchführung von 15 Kindern und Jugendlichen.
Weitere Informationen und Angebote der rekja unter www.rekja.ch.

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